St. Vincent und die Grenadinen
St. Vincent und die Grenadinen ist ein unabhängiger Inselstaat innerhalb des Commonwealth. Der Staat liegt in der Karibik im Bereich der Westindischen Inseln. Die Hauptstadt ist Kingstown. Die Einwohnerzahl liegt bei 117.000 Menschen.
| Flagge: | ![]() |
| Amtsname: | St. Vincent und die Grenadinen |
| Amtssprache: | Englisch |
| Hauptstadt: | Kingstown |
| Staatsform: | Konstitutionelle Monarchie |
| Fläche: | 389 km² |
| Einwohner: | 117.200 |
| Währung: | Ostkaribischer Dollar |
| Top-Level-Domain: | .vc |
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Geschichte
Schon bevor Christopher Kolumbus im Jahr 1498 zum Sankt-Vinzenz-Tag die Insel St. Vincent erreichte, haben die Arawak bewohnt. Diese siedelten sich etwa 700 Jahre vor Christus hier an. Sie wurden etwa 800 Jahre nach Christus von den Kariben vertrieben. Anfang des 17. Jahrhunderts beanspruchten England und Frankreich die Insel. Die Herrschaft über die Insel wechselte immer wieder zwischen Frankreich, England und den Kariben.
Wie überall anders begann auch hier der Anbau von Zuckerrohr mithilfe von schwarzen Sklaven. Es wurden immer mehr Sklaven zu den Plantagen gebracht. Deshalb gab es bald Afrikaner als Europäer auf den Inseln. Die Sklaverei wurde 1838 abgeschafft.
Bevölkerung
Die Bevölkerung ist überwiegend schwarz mit afrikanischer Herkunft. Etwa 20 Prozent sind Mulatten. Zudem gibt es noch 5,5 Prozent Inder und 3,5 Prozent Weiße. Insgesamt gibt es etwa 117.000 Einwohner auf St. Vincent und die Grenadinen. Es leben etwa 43 Prozent der Menschen auf dem Land und 57 Prozent in den Städten.
Wirtschaftlich schwach
Das größte Problem von St. Vincent und die Grenadinen ist seine hohe Arbeitslosigkeit von 22 Prozent. Wäre der Tourismus nicht, der viele Arbeitsplätze bringt, wäre diese Zahl noch höher. Etwa 61 Prozent der Beschäftigten arbeiten im Dienstleistungsbereich. Das Bruttoinlandsprodukt beträgt nur 2.416 Euro pro Kopf. Das Land exportiert im Jahr nur Güter im Wert von etwa 42 Millionen US-Dollar.
