St. Kitts und Nevis
St. Kitts und Nevis ist eine föderale Inselgruppe der Kleinen Antillen mit der Hauptstadt Basseterre. Überwiegend wird Englisch gesprochen, doch auch kreolische Dialekte sind weit verbreitet. Die meisten Menschen sind Anglikaner und Methodisten. Die katholische Glaubensrichtung ist mit nur 12 Prozent weniger stark vertreten.
| Flagge: | ![]() |
| Amtsname: | Föderation St. Kitts und Nevis |
| Amtssprache: | Englisch |
| Hauptstadt: | Basseterre |
| Staatsform: | Parlamentarische Monarchie |
| Fläche: | 269 km² |
| Einwohner: | 40.131 |
| Währung: | Ostkaribischer Dollar |
| Top-Level-Domain: | .kn |
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Geschichte
Die beiden Inseln wurden 1493 von Christoph Kolumbus entdeckt. Sie wurden jedoch erst Anfang des 17. Jahrhunderts zuerst besiedelt. Sir Thomas Warner gründete die Kolonie St. Kitts 1623. Die Inseln waren ebenfalls ständiger Streitpunkt zwischen Frankreich und dem Vereinigtem Königreich. Die Briten haben sich die Inseln 1783 gesichert und gliederten diese dem britischen Empire ein.
Die Wirtschaftskrise 1929 und 1930 stürzten das Land in wirtschaftliche und politische Schwierigkeiten. Erst 1967 haben die Inseln vom Vereinigten Königreich einen Autonomiestatus erhalten. 1983 hat die britische Krone Saint Kitts und Nevis in die Unabhängigkeit entlassen.
Wirtschaft
Auf beiden Inseln werden hauptsächlich Zuckerrohr- und Obstplantagen betrieben. Daneben ist natürlich auch der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig. Vor allem Bürger der USA sind St. Kitts und Nevis beliebte Urlaubsziele. Die wichtigsten Handelspartner sind die USA und Großbritannien. Auch mit Trinidad und Tobago, sowie Kanada wird rege Handel betrieben.
Geografie
Die Insel St. Kitts besteht aus drei Vulkangruppen. Der höchste Berg der Insel ist der 1.156 Meter hohe Mount Liamugia. Die Inseln sind durch einen 3 Kilometer breiten Kanal voneinander getrennt. Auf beiden Inseln leben insgesamt 46.000 Menschen, davon etwa 13.000 in der Hauptstadt Basseterre. Die zweitgrößte Stadt ist Charlestown mit gerade mal 1.700 Einwohnern.
