Jamaika
Jamaika gehört zum Commonwealth of Nations und ist ein selbstständiger Inselstaat. Der Name leitet sich vom arawakischen Xaymaca oder Chaymakas ab. Das bedeutet so viel, wie Quellenland oder Holz- und Wasserland. Die Kolonie ist vor allem durch ihre vielseitige Kultur bekannt, hat aber auch mit sozialen und wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen.
| Flagge: | ![]() |
| Amtsname: | Jamaika |
| Amtssprache: | Englisch |
| Hauptstadt: | Kingston |
| Staatsform: | Parlamentarische Monarchie |
| Fläche: | 10.991 km² |
| Einwohner: | 2.804.332 |
| Währung: | Jamaika-Dollar |
| Top-Level-Domain: | .jm |
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Der Nordostpassat hat das Sagen
Das Klima ist tropisch, wird jedoch vom Nordostpassat geprägt. Das sorgt dafür, dass die Temperaturunterschiede das ganze Jahr über sehr gering sind. Die mittlere Monatstemperatur beträgt im Januar 25 °C und im Juli 27 °C Auch die 2000 Meter hohen Blue Mountains sind schneefrei. Zwischen Mai und Juni und September bis November herrscht auf Jamaika eine ausgeprägte Regenzeit. Hier können über 5.000 mm Niederschlag fallen.
Verstärktes Umweltbewusstsein durch den Tourismus
Durch den Tourismus entwickelte sich ein verstärktes Umweltbewusstsein. Etwa 9 Prozent der Landfläche stehen unter Naturschutz. Dazu kommen noch mehrere Seeschutzgebiete. Zudem hat Jamaika das Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen und das Kyoto-Protokoll ratifiziert. Größtes Umweltproblem ist jedoch die Verschmutzung durch die Bauxitminen. Der beim Abbau entstehende gesundheitsgefährdende Staub gefährdet Städte und Landschaften.
Das Bild des Jamaikaners
Wenn wir an Jamaika denken, haben wir Rastafaris mit langen Matten auf dem Kopf vor unserem inneren Auge. Diese christlich angelehnte Glaubensgemeinschaft hat eine eigene Lebensweise. Sie ist in den 1930er Jahren entstanden. Sie sehen in dem äthiopischen Kaiser Haile Selassie den neuen Messias – dessen Geburtsname war übrigens Ras Tafarie. Er sollte Afrika von der kolonialen Unterdrückung befreien. Bekannt wurde die Bewegung vor allem durch Bob Marley und Peter Tosh.
