Britische Jungferninseln
Die britischen Jungferninseln sind Teil der Kleinen Antillen und liegen etwa 100 Kilometer östlich von Puerto Rico. Von den 60 zugehörigen Inseln nur 16 bewohnt.
| Flagge: | ![]() |
| Amtsname: | Britische Jungferninseln |
| Amtssprache: | Englisch |
| Hauptstadt: | Road Town |
| Staatsform: | Britisches Überseegebiet |
| Fläche: | 153 km² |
| Einwohner: | 23.098 |
| Währung: | US-Dollar |
| Top-Level-Domain: | .vg |
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Stabile und florierende Wirtschaft
Die Britischen Jungferninseln haben die stabilste und florierendste Wirtschaft der gesamten Karibik. Sie ist jedoch sehr stark vom Tourismus abhängig. Dieser ist für circa 45 Prozent des nationalen Einkommens abhängig. Die Wirtschaft der Britischen Jungferninseln ist eng an die der Amerikanischen Jungferninseln gebunden und seit 1959 ist der US-Dollar auch offizielles Währungsmittel.
Geschichte
Die ersten Menschen auf den Inseln waren wohl die Arawak, die im 15. Jahrhundert von den Kariben unterworfen wurden. Die westliche Welt hat die Inseln 1493 entdeckt und 1555 wurden die Kariben von den Spaniern besiegt und in den folgenden Jahrzehnten ausgerottet. Die ersten Siedler amen 1648 aus den Niederlanden. 1672 annektierte England das Gebiet. Auch hier setzten die Engländer der Zuckerrohranbau mithilfe von schwarzen Sklaven durch. 90 Prozent der Bevölkerung sind heute schwarzer Herkunft und Nachfahren der ehemaligen Sklaven.
Tropisch und trotzdem mild
Obwohl auf den Britischen Jungferninseln tropisches Klima vorherrscht, sind die Temperaturen eher mild durch die vielen Winde. Auch gibt es von Juli bis Oktober immer wieder tropische Stürme.
