Barbados
Barbados ist eine Insel der Kleinen Antillen und liegt am östlichen Ende von diesen. Barbados ist jedoch im Gegensatz zu den meisten karibischen Inseln nicht vulkanischen Ursprungs. Sie sind der höchstgelegene Teil eines unterseeischen Kalksteinrückens.
| Flagge: | ![]() |
| Amtsname: | Barbados |
| Amtssprache: | Englisch |
| Hauptstadt: | Bridgetown |
| Staatsform: | Konstitutionelle Monarchie, Parlamentarische Demokratie |
| Fläche: | 430 km² |
| Einwohner: | 284.589 |
| Währung: | Barbados-Dollar |
| Top-Level-Domain: | .bb |
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Das ganze Jahr warm
Das ganze Jahr über herrschen in Barbados Durchschnittstemperaturen von 26 °C. Die Niederschläge fallen meist von Mai bis Oktober. Die Insel liegt allerdings im Einzugsgebiet der atlantischen Hurrikans.
Früher Regenwald, heute Zuckerrohrplantagen
Während die Insel früher vom Regenwald bedeckt war, finden sich heute fast überall Zuckerrohrplantagen. Nur im Turner's Hall Wood finden sich noch mickrige 18 Hektar Regenwald. Auch Tierarten gibt es auf Barbados nur wenige. Hauptsächlich Affenarten, wie Mungos sind verbreitet. Daneben sind viele Hasen und Eidechsen auf der Insel anzutreffen.
Geschichtliches
Vor den europäischen Einwanderern lebten Arawak und Kariben auf der Insel. Den Namen Barbados bekam die Insel 1536 vom portugiesischen Entdecker Pedro Campos, der durch die frei herabhängenden Wurzeln der Feigenbäume an Bärte erinnert fühlte und die Insel deshalb so benannte. 1625 wurde die Insel von den Engländern übernommen und blieb bis 1962 in britischen Besitz.
Wandel der Wirtschaft
Während Barbados sehr lange abhängig von der Zucker-, Rum- und Sirupproduktion war, hat nun der Tourismus eine größere Bedeutung als die Zuckerindustrie. Auch wird vor den Küsten Erdöl gefördert.
Big Fat Gun
Auf der Insel steht das High Altitude Research Project (HARP). Eine Kanone mit 40 Zentimeter Innendurchmesser und 36 Metern Länge. Hier wurden Geschosse in eine Höhe von 180 Kilometern befördert, um Wiedereintrittsverhalten von Flugkörpern zu erforschen.
