Argentinien
Die Republik im Süden Südamerikas ist der achtgrößte Staat der Welt und der zweitgrößte auf diesem Kontinent. Durch seine lange Nord-Süd-Ausdehnung finden sich hier zahlreiche Klima und Vegetationszonen. Der Name kommt vom lateinischen „argentum“ und deutet darauf hin, was die spanischen Eroberer hier zu finden hofften – nämlich Silber. Die Hauptstadt des Landes ist Buenos Aires, was das Zentrum eines der größten Ballungsräume auf dem amerikanischen Kontinent ist. Neben der Hauptstadt sind die meist trockenen Regionen des Landes eher dünn besiedelt.
| Flagge: | ![]() |
| Amtsname: | Argentinische Republik |
| Amtssprache: | Spanisch |
| Hauptstadt: | Buenos Aires |
| Staatsform: | Präsidiale Bundesrepublik |
| Fläche: | 2.780.400 km² |
| Einwohner: | 40.134.425 |
| Währung: | Argentinischer Peso |
| Top-Level-Domain: | .ar |
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Von der Pampa zum Gebirge
Argentinien erstreckt sich über eine Fläche von 2,8 Millionen Quadratkilometern. Damit ist der Staat der zweitgrößte in Südamerika. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 3.694 Kilometer, die von Osten nach Westen 1.423 Kilometer. Damit bietet das Land viel Platz für verschiedene Vegetationszone. Das westliche Grenzgebiet wird von den Anden, der längsten kontinentalen Gebirgskette dominiert. Im zentralen Norden befindet sich die Gran Chaco – eine heiße Trockensavanne. Östlich daran grenzt das Hügelland Rio Paraná. Dort befinden sich auch die Wasserfälle von Iguazú, welche mit zu den größten der Welt zählen. Südlich daran befindet sich die sumpfige Landschaft Mesopotamia. Westlich und südlich von Buenos Airos erstrecken sich die grasbewachsenen Ebenen, wo der größte Teil der Agrarprodukte des Landes erzeugt wird.
Reich und Arm
Der soziale Unterschied in der Bevölkerung ist in Argentinien sehr groß. Die Gehälter der Topmanager gehören zu den höchsten in Südamerika. Jedoch leben 40 Prozent der Bevölkerung mit nur 10 Prozent des Gesamtvolkseinkommens. Doch hier gibt es auch regionale Unterschiede. Während in Buenos Aires die Armutsrate 15 Prozent beträgt, liegt sie im Landesdurchschnitt bei 23 Prozent. In der Nordostregion liegt diese Rate jedoch bei 41 Prozent.
